ELA und Blackmore – Out of Time-Minialbum


ELAEs ist manchmal erstaunlich, was man so zum Anhören bekommt. Genau zu diesem Erstaunlichen gehört auch definitiv die aktuelle EP von ELA, die sie mit dem Sprössling der Heavy Metal Legende Ritchie Blackmore, J.R. Blackmore, herausbringt. ELA, die beim Label NoCut, das unter anderem auch Mono Inc. betreut, untergekommen ist, legt mit diesem Minialbum ein in vielerlei Hinsicht erstaunliches Stück Musik in unsere CD-Player.

“Out of Time“ von ihrem Debütalbum „Passion“, das von einer norddeutschen Tageszeitung sogar zum Sommerhit deklariert wurde – und das wohl nicht nur, weil der Song den Spagat zwischen Leichtigkeit und Ausdruck anscheinend spielerisch in positivsten Sinne schaffte – bekam durch die Zusammenarbeit mit J.R. Blackmore einen komplett neuen Anstrich. Wie es sich für einen Rockgitarristen nun mal gehört, wurde eine richtige Powerballade daraus. Und zwar eine, die sich hören lassen kann, was nicht zuletzt an der wirklich umwerfenden Stimme von ELA liegt.

Sie hat die Emotionen und Ausdruckskraft einer Lita Ford zu ihren besten Zeiten – aber einen deutlich größeren Stimmumfang. Und dank der Evolution von „Out of Time“ kann man diesen nun auch mal wirklich genießen. Als ich die ersten Songs von ihr Anfang des Jahres hörte, dachte ich mir noch: „Ja, ganz nett, bisschen viel Pop, aber ganz nette Stimme.“ O.k., das mit der netten Stimme hat sich erledigt – ihr Gesang ist einfach toll, und ich kann, für sie und für uns, nur hoffen, dass sie sich weiter von ihrem Gothic-Pop-Sternchen-Image entfernt und dem rockigeren Bereich treu bleibt.

Was auf gar keinen Fall ruhigere Nummern ausschließen soll, ganz im Gegenteil. Denn wie schon gesagt: ihre Stimme lässt uns an ihren Emotionen in wunderbarer Weise teilhaben.

Die attraktive Karlsruherin beweist uns dies auch mit ihrer Version von „Queen of the Deep“, im Original ein Song der britischen Hardrockband UFO. Anders als im Original lebt bei ELA der Song allerdings nicht von der Gitarre, sondern von ihrer Stimme. Auch die zwei anderen neuen Tracks, „Mad about your love“ und „Dynamite“, überzeugen weniger durch die klassische Rock-Instrumentalisierung als durch die wirklich hervorragende Stimme ihrer Darbieterin.

Als Extraschmankerl sind auf der CD noch zwei Instrumentals, zum einen die Orchesterversion von „Out of time“ und zum anderen das Stück „Tears of the dragons“ von J.R. Blackmore. Zusätzlich, damit der geneigte Konsument auch wirklich was für sein Geld bekommt, haben noch zwei Videos und ein Interview Platz auf der CD gefunden.

Hier könnt ihr schon mal „Out of Time“ anhören und anschauen:

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+++ RELEASE AM 17.10.2008 +++
1. Out Of Time (feat. J.R.Blackmore)
2. Mad About Your Love
(neuer Hard Rock Track)
3. Queen Of The Deep (Coverversion UFO)
4. Dynamite (neuer Hard Rock Track)
5. Out Of Time (Orchester Version)
6. Bonustrack J.R.Blackmore „Tears Of The Dragons“
Special Bonus: Video Out Of Time inkl.
Interview und Video Bleed

Kann man auch hier kaufen 😉

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