Funker Vogt Interview


Funker Vogt - liveLetzte Woche hatte ich die Möglichkeit mich mit Jens von Funker Vogt etwas länger zu unterhalten. In unserem Gespräch ging es unter anderem um die aktuelle Veröffentlichung „White Trash“, die kommende DVD, musikalische Wünsche und auch ganz private Dinge.

Ihr habt nun die Möglichkeit einen 30-minütigen Zusammenschnitt des Gesprächs euch anzuhören oder klassisch alles zu lesen. Ich kann euch aber die Variante des Anhörens empfehlen – nicht weil ich so eine schöne Stimme habe 😉 sondern weil ihr bei uns so die Möglichkeit habt eventuelle Untertöne selber zu hören. Es ist halt doch einfach etwas anderes jemanden zu hören als zu lesen was jemand gesagt hat.

Den aktuellen Song „White Trash“ könnt ihr z.B. bei Musicload, mit unendlichen Rechten, herunterladen, als CD gibt es ihn so nicht zu kaufen. Allerdings wird er auch auf der Doppel-CD+DVD Veröffentlichung Advanced Electronics 7 zu hören sein. Mehr über diese Doppel-CD könnt ihr demnächst auf dieser Seite lesen. Und jetzt viel Spaß mit dem Interview.

neurostyle:  Ja, hallo, hier ist der Andreas von neurostyle.

Jens:  Ach, hi, grüß dich. Warte mal, dann gehe ich mal ins andere Zimmer, hier bauen sie nämlich grad die Straße bei mir. Dann höre ich den Bagger nicht die ganze Zeit. So, von mir aus, also ich bin soweit.

 

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neurostyle:  Ja, dann gleich mal, was mich jetzt persönlich wirklich sehr interessiert: Du hast vor ein paar Jahren in einem Interview mal gesagt, dass du was gegen elektronische Downloads hast. Da wurde bei euch auf der Seite gefragt, ob ihr da nicht vielleicht auch selber mal Downloads auch gegen Bezahlung draufstellen wollt, und da haste gesagt: „Nee.“

Jens:  Ja, gut. Da ändern sich die Zeiten natürlich schon. Im Prinzip, die Antwort basierte eigentlich auf einem illegalen Download. Also als offizielle Sache ist natürlich heute eigentlich gar nicht mehr vorbeizugehen oder wegzudenken. Das ist ganz klar. Ich mein, ich finds nach wie vor schöner, ein Produkt in der Hand zu halten, eine CD, ein Cover etc., als mir irgendwas ausm Netz runterzuladen. Also ich bin da nach wie vor kein Freund von, aber das sind nun mal die Zeichen der Zeit und die darf man natürlich auch nicht verkennen. Und von daher ist es okay, solange es alles legal ist, kein Thema.

neurostyle:  Erst mal gebe ich dir da absolut recht, weil, also ich finde auch, mit CD und sowas finde ich persönlich einfach auch wertiger, und wenn man sich dann den Preis anschaut, dann sowieso schon gleich dreimal…

Jens:    Ja, also absolut..

neurostyle:  Was mich interessiert, ist: hattet ihr da keinen Einfluss oder wolltet ihr, dass die „White Trash“ jetzt praktisch nur als Download angeboten wird?

Jens:    Nee, nee, also den Einfluss hat man als Band natürlich schon, aber das ist natürlich auch wieder ein Problem oder ein Ding der Marktsituation. Aber diese „White Trash“-Sache hier, die jetzt rauskommt, ist im Prinzip ja eigentlich wirklich nur als absolute Promo für die DVD gedacht. Das ist ja keine Veröffentlichung von einem absolut neuen Studiotrack. Bei dem „White Trash“ wissen wir ja noch nicht einmal, ob das auf dem nächsten Album erscheint, in welcher Art, wenn es erscheinen sollte, es drauf ist, weil wir das halt einfach mal live gespielt haben. Das war so ein Gimmick, dass wir was Neues noch hatten, weil es auch ganz cool ist als Stück, weil es live gut rüber kommt…aber das ist jetzt nie als riesen Veröffentlichung, als Single in dem Sinne, geplant, absolut nicht. Und von daher haben wir uns dafür entschieden, und es war auch ein Leichtes, zu sagen: Ja, komm, das machen wir nur als Online-Download, ohne da jetzt einen riesen Aufwand zu fahren über Presse…  ja, CD-Herstellung etc., blablabla. Das wäre dann im Prinzip der Sache nicht gerecht geworden. Und ..ja, gut, von Wertigkeit zu sprechen… also ich möchte das natürlich nicht abwerten, aber als Single wärs nicht das Richtige gewesen.

neurostyle:  Okay, bin ich ehrlich gesagt ein bissel anderer Meinung. Ich finde den Song absolut genial.

Jens:    Ich finde den auch genial, sicherlich. Aber die Version, die wir gespielt haben in Berlin bei der Aufnahme, ist eigentlich nur ’ne Demo-Version von ..ein absoluter Rohmix von irgendeinem neuen Ding, wo wir gesagt haben: Hey, das könnte live ganz gut funktionieren, lass es uns doch mit drauf nehmen. Also im Prinzip ist es einfach wirklich nur ne Promotion-Sache für die DVD. Aber absolut nicht als Single… oder es ist ja auch keine Auskopplung von irgendetwas, prinzipiell nicht. … Der Song ist geil, kein Thema. Aber vielleicht gibt’s auch noch schönere, mal schauen.

neurostyle:  Damit wären wir dann eigentlich schon fast bei der DVD. Die war ja eigentlich schon jetzt für November angekündigt…

Jens:    Ja….  Was soll ich dazu sagen? Aber ich denke mal, das ist bei jeder zweiten, dritten, vierten, fünften Band so. Egal, was für ’ne Veröffentlichung ansteht, man hat einen Plan, man hat irgendwo ein Ziel vor Augen, aber diese Zeitrahmen sind einfach absolut nicht einzuhalten. Da kann man täglich dran arbeiten, da spielen wieder so viele Faktoren eine Rolle, die dann den Zeitplan auseinanderreißen und.. ja, verschiebt sich automatisch. Eigentlich kann man bei jeder Veröffentlichung sagen, wir wollen sie im Sommer rausbringen, dass es dann im Herbst rauskommt. Also immer so drei, vier Monate Unterschied werden es im Endeffekt dann doch. Die kann man nicht mit einplanen, weil es ist doof zu sagen, wie bringen Januar 2009 eine CD raus oder eine DVD, und dann kommt sie schon im September. Das ist natürlich andersrum auch blödsinnig. Dann lieber ankündigen und sagen, ja, okay, wenn es halt ein bisschen länger dauert, ist das auch in Ordnung. Das ist wirklich bei jeder Band so, und es lässt sich einfach nicht vermeiden. Aber es gab keine Probleme, das will ich gleich noch hinterher schicken. Das ist einfach wirklich vom arbeitstechnischen Ablauf nicht anders zu bewältigen.

Funker Vogtneurostyle:  Und was habt ihr vor so draufzupacken?

Jens:    Es wird auf jeden Fall ’ne Doppel-DVD werden. Also auf der einen wird logischerweise das Konzert komplett drauf sein zum absoluten Durchhören, Durchsehen, und die zweite DVD…da werden so verschiede Dinger aus der Vergangenheit drauf sein, so Mera Luna-Auftritte, einzelne Konzerte oder einzelne Songs von Konzerten der letzten Tour oder Touren. Es werden Fan-Interviews drauf sein, es werden so ein paar Geschichten von uns drauf sein, es werden verschiedene Bildergalerien drauf sein. Also das steht alles noch nicht zu tausend Prozent fest, aber an allem wird schon gearbeitet, und man muss natürlich dann das absolute Endprodukt sehen, um dann entscheiden zu können: Ja, das kommt so oder so drauf oder auch dementsprechend nicht. Aber es wird auf jeden Fall ne runde Sache und es wird ne verdammt lange Spielzeit insgesamt werden. Also eigentlich so dieser typische Funker-Style: sehr viel Material für sein Geld. Also da darf sich… oder da wird sich hoffentlich keiner über den Tisch gezogen fühlen. Also das sind wir unseren Fans schuldig, und das machen wir eigentlich auch schon immer.

neurostyle:  Stimmt. Und ihr seid ja auch zusätzlich extrem produktiv. Ihr bringt einfach sehr viel raus. Wenn man sich so ein paar andere Bands anschaut, die teilweise vier, fünf Jahre brauchen, bis sie mal wieder fünf, sechs halbwegs ordentliche Songs rausbringen können… Ihr haut ja eigentlich jedes Jahr ein paar absolute Kracher raus.

Jens:  Ja, jedes Jahr ist eigentlich auch nicht richtig, also die längste Zeit waren glaube ich auch schon mal drei Jahre zwischen zwei Alben, und eigentlich sollte es sich immer so zwischen anderthalb und maximal zwei Jahren einpendeln. Und wir versuchen eigentlich jedes Jahr irgendeine Veröffentlichung zu machen. Das bietet sich im Prinzip ja jetzt mit dieser „White Trash“-Sache, wenn man sie als offizielle Veröffentlichung mit dazunimmt, auch an. Dass man eigentlich immer am Markt aktiv ist und seinen Leuten immer irgendetwas Neues bietet, das ist ganz klar. Und, ja, gut, die Produktivität.. ich kanns bei anderen Leuten… ich kann nicht in die Köpfe schauen und auch nicht in die Studios.. Entweder sie haben keine Ideen, keine Lust.. weil, manche sagen ja nun wirklich: Ja, ich brauche drei oder vier oder fünf Jahre um meine Ideen umzusetzen. Das halte ich doch, also für mich persönlich, einfach schon ein bisschen arg übertrieben. Entweder ich habe die Idee und setze sie um, oder ich habe sie nicht Aber dann kommt sie auch nicht in drei Jahren und auch nicht in fünf Jahren, ganz klare Sache. Also es sollte eine gewisse Regelmäßigkeit vorhanden sein, auf jeden Fall.

neurostyle:  Was ist eigentlich dein Lieblingssong von Funker Vogt?

Jens:  Oho, na du kommst mir ja jetzt mit ’ner Sache, du. Das ändert sich natürlich auch… ja, täglich wäre übertrieben… aber immer von Veröffentlichung zu Veröffentlichung. Meist sind es natürlich die aktuellen Sachen, weil man sich viel intensiver mit denen befasst und man einfach mehr Emotionen in dem Moment da reinsteckt, als eine Sache, die man vor zehn oder vor fünf Jahren gemacht hat. Ich kann das pauschal mit einem Song nicht beantworten. Momentan ist es zum Beispiel einer, den wir in der Rohfassung haben, wo wir jetzt zwei oder drei Versionen schon von gemacht haben. Aber der hat noch nicht mal einen Namen, geschweige denn ist er in irgendeiner Form in Planung, wie er überhaupt auf einer CD erscheint. Aber ich habe natürlich immer so einen kleinen Lieblingssong, logisch.

neurostyle:  Hast du auch ein Lied, wo du sagst: Oh Gott, wenn wir das bloß nie veröffentlicht hätten?

Jens:  Puh… hm, nö. Also das wäre ja im Endeffekt etwas, das mir peinlich wäre. Das absolut nicht. Also es sind ein paar Sachen, die könnte man als Jugendsünden abstempeln oder sagen: naja gut, Schwamm drüber… aber peinlich mit Sicherheit nichts.

neurostyle:  Was sind eigentlich so deine fünf Lieblings-CDs? Also entweder Oldtime oder was du auch gerade besonders gern hörst, wo du aber auch genau weißt, in einem halben Jahr interessiert es dich nicht mehr, aber… so aktuell die fünf wichtigsten CDs für dich.

Jens:  Ja, so aktuell gibt es eigentlich gar nichts. Das hat sich echt seit Jahren, dass ich mich nicht mehr für einzelne CDs in dem Sinne wirklich groß interessiere. Das ist ziemlich schwierig. Also gut, das ändert sich auch immer. So Oldtime-Sachen… das wird man ja relativ oft gefragt. Ich versuche dann immer so aus verschiedenen Richtungen das Beste zusammenzubasteln. Es ist immer so’n Ding. Wenn ich jetzt And One sage, die Anguish zum Beispiel, das ist eine Platte damals ja noch gewesen, die mein wirklich erster richtiger Kontakt mit der Elektroszene war, wo ich sagen muss: Ja, die kann ich mir immer noch, jetzt heute noch anhören. Zu der Platte habe ich einfach einen Bezug, weil es eine der ersten war. Das ist jetzt nicht, dass jeder Song geil drauf ist, aber die Platte würde ich absolut mit rein nehmen. Da gibt’s natürlich von Metallica, das waren früher meine Helden in meiner Jugend, in Anführungsstrichen. Was gibt’s noch für’n Quark? Ja, danach bin ich irgendwann zum richtigen Hardcore gekommen, da sind so diese ganzen New-York-Style-Bands dabei gewesen. Was haben wir denn noch? Ja,  Elektroszene: Psychopomps ist immer so ein Oldtime-Favourit, dieses Sixsixsix, ich glaube das war das erste Album von denen, das war ein absoluter Hammer. Hm, was hätten wir noch? Eigentlich müsste ich mich vors CD-Regal oder die Plattensammlung setzen und dann schauen, was ist. Aber vielleicht reicht es ja schon, was ich dir gerade so gesagt habe, ansatzweise.

neurostyle:  Ja, ich denke, da kann man schon so einiges mit anfangen. Was war eigentlich deine erste Platte, also egal, ob selber gekauft oder geschenkt bekommen?

Jens:  Ich glaube, das war.. ja, meine erste eigene… huh, warte mal… Ich glaube, das war damals eine Formel Eins. Kennst du die Sachen noch?

neurostyle:  Ja, du, ich bin vierzig…

Jens:  Also, Formel Eins, diese Fernsehsendung…..  Das war, glaube ich, meine erste eigene Platte, die ich geschenkt bekommen habe.

neurostyle:  Ich weiß nicht, ob du oder ob hauptsächlich Gerrit… neues Studio: Das hat ja auch bei euch einiges verzögert. Ist das fertig? Und ist es hauptsächlich wegen Funker Vogt gemacht worden oder richtig groß auch für andere?

Jens:  Ja gut, kann ich dir ratzfatz alles beantworten. Also fertig ist es zu 99%. Innenausbau ist soweit alles erledigt, die Geräte stehen teilweise noch im alten Studio, die werden natürlich auch mitgenommen zum großen Teil. Die neuen Sachen sind alle schon installiert. Also, es stehen ja jetzt so ein paar Konzerte an… also, sprich im neuen Jahr, wenn wir nach Silvester irgendwie neue Sachen machen oder wieder anfangen, wird das dementsprechend im neuen Studio dann stattfinden. Also, es ist eigentlich fertig, um das so zu sagen. Gebaut wurde es im Prinzip momentan natürlich für Funker Vogt hauptsächlich, aber allein darum, weil Gerrit natürlich bei Funker Vogt mit drin hängt als Teil von Funker Vogt, oder als sehr wichtiger Teil von Funker Vogt. Er möchte aber natürlich auch in seiner Karriere als Produzent etc. weiterkommen. Da braucht er natürlich den Background, heißt: ein vernünftiges Studio, um andere Sachen produzieren zu können, um andere Bands vielleicht ihre Platten da ganz normal aufnehmen lassen zu können, Demos machen… Und da hat es sich natürlich angeboten. Der finanzielle Background war da, die Räumlichkeiten waren dementsprechend da, das Grundstück war da, also hat es sich…ja, er wurde eigentlich dazu getrieben, das zu machen. Und ich denke mal, das war das Beste, was er tun konnte, absolut. Und es wird natürlich Funker Vogt dementsprechend auch gut tun, da gehe ich fest von aus.

neurostyle: Gibt es demnächst vielleicht auch so eine Art Funker Vogt Plattenlabel, wo dann andere Künstler auch unter Vertrag sind?

Jens: Nee, also das in der Form nicht. Also Gerrit und meine Wenigkeit, also das ist einfach nur die Musik. Bei mir ist es ja nur Funker Vogt, Gerrit mit seinen ein, zwei, drei Projekten, die er so nebenbei auf kleiner Flamme fährt noch, und natürlich unser Management… Repo-Management, die betreiben über Repo-Records ja ein eigenes Label, und im Prinzip kommen da ja alte Funker Vogt Sachen, die wieder neu lizensiert wurden, raus. Und es sind ein paar Bands auch auf dem Label. Aber für uns als Funker Vogt steht das nicht zur Debatte, überhaupt nicht. Also dieses Kaufmännische an sich ist nicht unser Metier.

neurostyle: Welche Frage kannst du in einem Interview nicht mehr hören? Auch wenn ich sie jetzt schon genannt habe, kein Thema.

Jens: Ja, genau diese. (lacht)

neurostyle:  Okay.  Welche  würdest du gern mal hören?

Jens von Funker VogtJens:  Puh… jetzt muss ich kurz überlegen. Welche Frage… Welches Gefühl es ist, auf Platz 1 in den Media Control-Charts zu stehen.

neurostyle: Okay, welches Gefühle wäre es?

Jens: Ich glaub, ein total geiles wäre das. Ich würde mich vor lachen krümmen und nicht mehr einkriegen erst mal. (lacht)

neurostyle: Hättest du da nicht auch Angst, dass Funker Vogt vielleicht in eine Ecke mit Scooter gestellt werden würde?

Jens: Werden wir doch auch so schon. Ja, das ist ja der Fall… Und vor allen Dingen, es gibt durchaus schlimmeres als mit Scooter in eine Ecke gestellt zu werden. Also, mir fällt jetzt nicht unbedingt eine Band ein, aber mit Scooter kann ich mich doch identifizieren. Die Jungs machen ihr Ding, ziehen es durch, sind damit erfolgreich und scheißen auf irgendwelche Konventionen. Natürlich ist es manchmal ein bisschen peinlich, durchaus, und ich könnte es mir auch nicht dauerhaft anhören, aber eigentlich finde ich es ganz cool. Wie sie es machen, und vor allem was sie machen, absolut. Ja, und Angst vor irgendwas soundso nicht, und vorm Erfolg schon gar nicht.

neurostyle: Bei einem historischen Ereignis… Wo wärst du gern dabei gewesen? Also es muss jetzt nicht weltgeschichtlich sein, es kann auch irgendwas Privates sein. Wo warst du nicht dabei, aber wärst gern dabei gewesen?

Jens: Puh… Ja, bei meiner Geburt war ich dabei… bei der von meinem Sohn war ich dabei.. hm… Was hätten wir denn noch? Ich denke… keine Ahnung du, ich komme irgendwie keinen Schritt weiter. Wo wäre ich denn gern dabei gewesen? Ich möchte natürlich nicht so weit zurück gehen, irgendwie. Hm..scheiße, ich stehe gerade absolut auf’m Schlauch. (lacht) Ich glaube, das Interview dauert noch ein bisschen. Scheiße. Also gut, so eine Kleinigkeit im Prinzip: Ich als ehemaliger oder immer noch Ossi, der vor der Wende so ein bisschen die Biege gemacht hat, ich wäre gern dabei gewesen, als das richtig offiziell wurde, als diese Affen im Osten von ihrer blöden Politik abgewichen sind und einfach sagen mussten: So, wir müssen jetzt reagieren und müssen die Leute rauslassen. Das wäre jetzt was gewesen, wo ich gern Mäuschen gewesen wäre und es als Erster gewusst hätte.

neurostyle: Also im Prinzip bei der Politkammersitzung.

Jens: Ganz genau, diese meine ich, diese .. Wie nennen sie sich? ..diese ganzen tollen Kameraden, Kollegen… naja… Nichts gegen Kommunisten, aber: Danke, die haben uns genug eingebrockt, von daher… sollen sie ihr Ding machen, aber ohne mich.

neurostyle: Wenn du etwas in deinem Leben rückgängig machen könntest…

Jens: Ja.. (lacht) ..gut, das ist natürlich.. eine ganze Menge wäre das. Allerdings muss ich auch sagen, ich kann relativ wenig bereuen, weil ich es ja alles unabhängig und bewusst gemacht habe. Aber wenn ich einen Teil zurück nehmen könnte, wäre das mit Sicherheit, dass ich meine Frau geheiratet hätte damals. Da hätte ich schlauer sein müssen. Allerdings hätte ich dann auch nicht so einen tollen Sohn, und von daher gleicht es sich irgendwie wieder aus. Man sieht, was Gutes hat manchmal auch was Schlechtes dabei, und umgekehrt auch.

neurostyle: Liest du gern?

Jens: Was heißt gern? Also ab und zu packt es mich, dann lese ich wirklich oft.. na ja, was heißt oft? Dann lese ich ein Buch durch. Ich brauche keine drei Jahre für ein Buch oder so. Wenn ich lese, dann lese ich eigentlich wirklich täglich. Dann ist auch mal wieder ein Zeitraum von ein paar Monaten zwischen, wo ich dann auch wirklich nur ein paar Zeitschriften anfasse und kein Buch.

neurostyle: Und welches Buch fandest du bis jetzt irgendwie am besten? Was hat dich am meisten berührt oder war am besten geschrieben?

Jens: Eigentlich auch schwierig, weil ich mich quer durchs Beet lese. Das kann ja vom Sachbuch sein…. Na gut, so ein bisschen stolz auf mich bin ich, dass ich „Die Nebel von Avalon“ durchgelesen habe, diese über 1000 Seiten in Minischrift. Und das will für mich schon was heißen, dass ich es durchlese, und als Schlussfolgerung ist es auch, dass es ein ziemlich cooles Buch ist.

neurostyle: Grundsätzlich so Fantasy ein bisschen?

Jens: Gar nicht. Ich lehne es nicht ab, aber ich bin keiner, der irgendwie sowas liest. Also dann gucke ich es mir kurz irgendwo im Kino oder im Fernsehen an, aber Fantasy lesen, nee das ist nicht mein Ding, absolut nicht.

neurostyle: Nach dem Motto: „Herr der Ringe“ schauen: ja, „Herr der Ringe“ lesen: nein.

Jens: Absolut. Da können wir über „Harry Potter“ etc. weitergehen, also da ist mein Interesse doch eher verschwindend gering.

neurostyle: Wenn morgen deine Plattenfirma auf dich zukommen würde und sagt: Geld, alles spielt keine Rolle, aber wir wollen, dass du ein Duett machst, such dir jemanden aus.

Jens: Hm.. tja, warte, wer wäre da denn.. Geld spielt keine Rolle, Duett mit irgendwem… wen könnte ich mir denn da… Ja gut, jetzt szenebedingt wärs natürlich wahrscheinlich der große Dave, das wäre dann wahrscheinlich klar. Für mich persönlich wär’s wahrscheinlich James Hatfield von Metallica, oder im Prinzip komplett Metallica.

neurostyle: Das habe ich mir schon fast gedacht, dass das kommt.

Jens: Ja, gut, ne? (lacht) Ja, man muss es immer ein bisschen abwägen. Also so persönliche Sachen stehen ja im Prinzip bei einer Band.. oder sollten nicht im Vordergrund stehen, sondern die Gemeinschaft oder so das Allgemeine. Das wäre einfach so. Funker Vogt sind eine Elektro-Band, um das grob zu umschreiben, und da wäre es natürlich insgesamt schon eine supergeile Sache, was mit Depeche Mode zu machen, klar. Persönlich muss es ja nicht so aussehen, da kann ich ja nur für mich sprechen. Ich weiß nicht, wie es bei Gerrit ausschaut, wahrscheinlich ähnlich, der würde dann zweimal sagen: Depeche Mode.

neurostyle: Du hast ja gesagt, dass Du in Anführungszeichen „nur“ Funker Vogt machst.

Jens: Ja.

neurostyle: Jetzt ist ja von dir aber auch wirklich bekannt, dass du eigentlich mehr irgendwo ein Rocker bist, dass du Funker Vogt auch mehr als Rockband siehst, oder wenigstens in gewissen Teilen als Rockband. Wenn der eine oder andere, mit dem du dich vielleicht auch schon gut verstehst, auf dich zukommen würde und sagen würde: Komm, lass uns mal ein paar reine Gitarren-Nummern machen….

Jens: Hm.. nö. Damit habe ich abgeschlossen. Also ich würde jetzt nicht in einer anderen Band oder mit einer neuen Band in der anderen Band zweigleisig fahren oder nochmal absolut was Neues anfangen. Da habe ich überhaupt kein Interesse dran. Es war ja auch nie meine Absicht, irgendwie mal in einer Band zu spielen. Das kam ja wirklich alles durch Zufall, und das hat sich von Jahr zu Jahr ja auch mehr gelegt, diese reine Rockmusik-Sache oder Metal-Sache ist ja auch verschwindend gering geworden. Also ich kenne mich da heutzutage auch kaum noch aus, und die alten Geschichten oder das, was man mal wirklich neues hört, das verschwimmt ja auch irgendwie immer alles, gar kein Ding. Aber ne reine Metalband, nö, hätte ich kein Interesse. Oder überhaupt nicht so gitarrenlastige Sachen jetzt. Da könnte ich mir natürlich auch wieder nur wie bei der vorhergehenden Frage als Gastsänger mal irgendwo… Komm, haste Bock hier mal ein Lied zu machen? Gar kein Thema, immer gern. Aber für mich selber da Herzblut zu investieren, würde ich wahrscheinlich gar nicht hinkriegen.

neurostyle: Funker Vogt hat ja öfter schon mal mit Spiele-Herstellern zusammengearbeitet, sei es Musik für ein Spiel, sei es einfach mal als Beilage oder so. Ist da irgendwas in Planung? Muss man sich da ein Spiel vormerken?

Jens: Nee, nee, da steht momentan nichts im Raum. Spezielle Sachen nicht. Jetzt irgendwie von …  wird jetzt ein Sampler veröffentlicht, da sind wir wohl mit drauf, kein Ding. Aber jetzt wirklich speziell auf Funker Vogt bezogen und irgendwelche Spiele, ob online oder als CD-Veröffentlichung, steht irgendwie nichts an. Momentan haben wir ja wie gesagt noch mit der DVD zu tun, und man muss ja schon wieder weiter denken an eine neue CD-Veröffentlichung oder Album-Veröffentlichung, was nächstes Jahr passieren muss. Und es stehen ja auch momentan Tourneen an, oder die Planungen sind soweit, dass man eigentlich gar nicht alles unter einen Hut kriegt, wenn man jetzt zu viel macht. Man muss da absolute Prioritäten setzen.

neurostyle: Also kann man davon ausgehen, 2009 wird wieder ein Funker Vogt extrem aktives Jahr?

Jens: Absolut. Das steht fest, dass es absolut aktiv wird von allen Seiten. Also wie gesagt, die DVD kommt ja raus, ne reine US-Tour ist im April geplant für ich glaube 15, 16 Dates. Danach wird es nach Südamerika gehen im Anschluss, das ist klar, dann stehen hier in Deutschland Berlin als Konzert fest beim…. in Deutzen auf dem Festival werden wir spielen,  Russland ist in Planung, also, es ist eine Menge. Und wie gesagt, ein normaler Longplayer soll ja nächstes Jahr auch rauskommen, da müssen wir ja auch dran arbeiten, dass das vernünftig wird und gut wird oder unseren Ansprüchen genügt. Und durch die Einarbeitungszeit, die das neue Studio sicherlich auch in Anpruch nimmt, wird das eine ganze Menge, was uns da um die Ohren fliegt. Aber lieber viel Arbeit als keine Arbeit, auch klar.

neurostyle: Wie lange würdest du dich selber schon als Musiker bezeichnen?

Jens: Ich würde mich niemals als Musiker bezeichnen, weil ich keiner bin. Ich bin Sänger, ich bin… na ja, selbst „Sänger“ fällt mir immer sehr schwer, das Wort, weil: Ich habe keine Ausbildung im Gesang. Ja klar, man verbessert sich, aber ist man deshalb gleich ein Sänger? Also, ich bezeichne mich eher als Frontmann von Funker Vogt. Das ist im Prinzip das Prädikat, mit dem ich mich identifizieren kann, oder mit dem ich leben kann, absolut.

neurostyle: Wie viele Auftritte hast du schon gemacht?

Jens: Puh, weiß ich nicht. (lacht) Sind schon eine ganze Menge mittlerweile gewesen. Ich weiß es gar nicht, was kann man im Schnitt sagen? Im Jahr werden es so 15, 20 sein, schätze ich einfach mal, so im groben Schnitt. Das mal zwölf Jahre … na ja, sind wir bei 250 ungefähr, vielleicht auch 200. Aber ich hoffe, dass mindestens das Doppelte noch mal dazukommt, und das in einer kürzeren Zeit. Also wir sind jetzt als Band definitiv nach der langen Zeit jeder absolut aktiver, setzen.. oder legen auch viel mehr Wert auf absolute Vergleichserlebnisse. Wir wollen auf jeden Fall spielen, spielen, spielen, absolut, und nicht so viel Zeit im Studio verplempern.

neurostyle: Und dadurch dann vielleicht dieses Jahr ein paar mehr Auftritte in Deutschland?

Jens: In Deutschland würden ja wenn, dann nur die Festivals anstehen. Und da ist momentan… ja, die Planung ist da, aber ob da Zusagen kommen, ob da noch mehrere Anfragen kommen, wird man halt sehen. Aber so Einzelgigs steht bisher wirklich nur am 9.5. im k17 in Berlin fest. Und alles weitere… also eine Deutschland-Tour wird es zu 99% nicht geben. Es wird vielleicht einzelne Konzerte geben, müssen wir mal schauen. Aber das dann auch logischerweise Ende des Jahres, wenn die neue CD draußen ist, weil so macht es ja eigentlich relativ wenig Sinn, viele Konzerte zu spielen. Aber man wird ja meistens doch noch überrascht, und… mal schauen.

neurostyle: Jetzt noch so ein paar Lieblings-Fragen. Dein Lieblings-Film?

Jens: Püh… Lieblings-Film.. Momentan immer noch „300“, nach wie vor.

neurostyle: Hast du diesen „Meine Frau, die Spartaner und ich“ gesehen?

Jens: Ja, das ist der Lieblings-Film meines Sohnes. Den musste ich dann genauso oft gucken schon. (lacht)

neurostyle: Okay. War aber nicht so dein Ding, oder?

Jens: Nein, also das ist nicht mein Humor, danke, das nicht.

neurostyle: Deine Lieblings-Farbe?

Jens: Puh, gute Sache. Wenn ich jetzt schwarz sage, ist das auch so ein bisschen doof, weil das sagt ja jeder. Dann sage ich weiß. Ich sehe gerade, ich habe eine schwarze Hose an und ein weißes Shirt, also nehme ich weiß. Das kommt mir auch ganz gelegen, die Unschuld.

neurostyle:  Das habe ich jetzt akustisch nicht ganz…

Jens: Ja, weiß kommt mir ganz gelegen, wegen der Unschuld.

neurostyle: Achso, okay. Deine Lieblings-Jahreszeit?

Jens: Sommer.

neurostyle: Warum?

Jens: Weil ich es liebe. Also ich liebe Wärme, ich liebe es, draußen im Garten rumzulungern, am Strand zu sein etc. Also Sonne ist was total Geiles, und wenn es dementsprechend warm ist auch. Da kann man einfach viel mehr unternehmen, hat viel mehr mit Leuten zu tun. In der Gemeinschaft ist es einfach viel schöner im Sommer.

neurostyle: Würdest du dich als kontaktfreudig bezeichnen oder eher…mh?

Jens: Im ersten Moment nicht, eigentlich, aber wenn ich jemanden kennen gelernt habe, dann auf jeden Fall. Also ich bin schwer zugänglich am Anfang, aber umso offener, wenn es dann erst mal passiert ist.

neurostyle: Ein Umstand, der vielleicht ein paar erstaunen könnte: Euer ehemaliger Gitarrist ist ja aktuell wieder euer Gitarrist.

Jens: Jein. Das ist auch eine Frage, die bezieht sich eigentlich auch.. oder die kann ich dir im Zuge der Live-Aktivitäten von Funker Vogt beantworten. Es ist ja so, dass der Gerrit nichts anderes macht, also, er ist Musiker in seinem Job, ich habe die Zeit, weil ich nicht arbeite, und der Thomas ist halt, wie es bekannt ist, auch als Kneipier tätig, sprich selbstständig. Unsere anderen beiden, unser Keyboarder, der Björn, und Gitarrist Frank, der in einem Fitness-Studio tätig ist, bekommen einfach nicht so viel Urlaub oder können es einfach nicht hinkriegen, diese Sachen, die wir alle machen wollen live, mitzuziehen. Und das war für uns klar, dass wir nicht zu zweit durch die Gegend fahren, dass wir mindestens immer drei Mann auf der Bühne stehen haben. So, und da haben wir uns im Prinzip alle Mann zusammengesetzt, Management, Band… und haben gesagt: So, was machen wir, suchen wir uns einen Neuen? Und da hat sich im Prinzip Thomas, mit dem wir ja nie den Kontakt verloren hatten, angeboten, und der topmotiviert war, was man jetzt auch bei den ersten zwei, drei Übungs-Sessions gesehen hat, dass er sich weiter entwickeln wollte im Funker-Style oder in seinem Gitarrenspiel. Dass er niemals ein Großer wird, das weiß er, das wissen wir alle. Aber er hat sich da 100% eingebracht und wird im Prinzip… Wenn Frank nicht kann, ist Thomas der Live-Gitarrist, der ihn da ersetzt bei Funker Vogt. Die Band Funker Vogt sind ja nach wie vor Gerrit und ich, da sind ja alle anderen wirklich nur Teil der Live-Crew. Und von daher ist keiner raus. Also, das heißt nicht, dass Frank aus der Band rausgeflogen ist oder sonst etwas. Das ist einfach eine Sache, die intern abgesprochen ist, dass wir, wenn wir Konzerte spielen… wenn wir 100 Konzerte im Jahr spielen, wo Frank nur an 50 teilnehmen kann, werden wir die anderen 50 mit einem anderen Gitarristen, sprich mit Thomas, machen.

neurostyle: Damit dürfte das für alle dann auch klar sein.

Jens: Also wir tauschen nicht wahllos aus, so ist es nicht.

neurostyle: Gibt es noch etwas, was du den Fans oder dem geneigten Zuhörer sagen möchtest?

Jens: Das wäre jetzt die zweitmeist gehasste Frage. (lacht)

neurostyle: Okay, dann lassen wir sie.

Jens: Das ist auch immer etwas. Man weiß, dass sie kommt, aber man weiß nie eine Antwort darauf. Oder: „Möchtest du noch irgendwas sagen?“ Dann kommt immer so: „Puh, nö, weiß ich nicht. Eigentlich ist doch alles gesagt, oder?“

neurostyle: Wobei, mich privat würde noch etwas interessieren. Und zwar: Gibt es irgendeinen Grund, warum „Thanks for Nothing“ und „Black Hole“ mit veröffentlicht worden sind?

Jens: Ja, es gibt natürlich für alles einen Grund. Es ist ja so, dass wir im Zuge der Planung für die DVD unser Live-Programm ein bisschen überarbeitet haben. Das ist ja eine Art Best-Of, was wir da gespielt haben. Das sind ja 90 oder 95 Minuten aus allen Jahren. So, und da hat es sich natürlich angeboten, die ganz alten Schinken, um es mal so zu sagen, „Black Hole“ haben wir ja jahrelang nicht gespielt, und wollten es natürlich nicht in der Version von 1928 nochmal spielen, sondern es wurde im Prinzip neu aufgenommen, neu aufgelegt, und es hörte sich so cool an, genauso wie „Black Hole“, und da haben wir gesagt: das passt doch eigentlich von der Sache her ziemlich geil zusammen. Zwei Songs vom ersten Album, die den Anfang unserer Karriere mitbegründet oder geprägt haben, mit dem „White Trash“, was im Prinzip noch nicht einmal veröffentlicht ist. Man hat ja dann diese größtmögliche Spanne dazwischen, und von daher war das ’ne ganz runde Sache. Und da es ja eh zwei ziemlich coole Songs sind für uns, war es natürlich ein Leichtes, die dort mit hin zu packen.

neurostyle: Die sind aber jetzt nicht mit in der Live-Einspielung, oder?

Jens: Nee, nee, die sind nicht in der Live… Die sind im Prinzip in einer absolut neuen, nie veröffentlichten Studioversion. Also, die Version an sich haben wir ja live gespielt, aber es ist keine Live-Version, das ist klar.

neurostyle: Also keine Live-Aufnahme.

Jens: Keine Live-Aufnahme, richtig.

neurostyle: Das wären dann eigentlich soweit meine Fragen gewesen. Bist schon erlöst.

Jens: Och, das ist doch kein Problem. Das ist, wenn man eine Veröffentlichung hat, wenn man 15 Interviews am Tag führt, ist es anstrengender, dann ist das Ohr dann irgendwann schon heiß.

neurostyle: Ja, aber ich hoffe, ich darf dann trotzdem nochmal mit dir reden, wenn die DVD da ist.

Jens:  Na, das ist doch kein Problem. Das ist doch kein Thema, immer gern.

neurostyle:  Ja, dann wünsche ich dir jetzt erstmal noch eine schöne Woche. Ich hoffe, es war nicht zu schlimm.

Jens:  Ach, kein Problem, war gut, okay, kein Thema. Gut dann hören wir dann voneinander.

neurostyle:  Ja, bis denno dann.

Jens:  Ja, bis dann, ciao.

Ich möchte mich an dieser Stelle auch noch einmal bei Jens für das nette Gespräch bedanken und hoffe das es euch mindestens genauso gefallen hat wie mir.

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