BORKNAGAR veröffentlichen Urd am 23. März 2012


borknagarMist, jetzt hab ich schon alles verraten. Alles? Nein, nicht ganz. Zum Beispiel nicht, dass BORKNAGAR den Mix des kommenden Albums Urd mit Jens Bogren in den Fascination Street Studios (Opeth, Paradise Lost, Katatonia, etc.) abgeschlossen haben. Okay, das mit dem 23. März ist mir rausgerutscht, und dass die CD Urd heißt, habe ich auch schon erwähnt, glaube ich. Damit wäre dann von meiner Seite so weit auch alles geschrieben. Zum Glück hat BORKNAGARs Mastermind Øystein G. Brun das Ganze ein bisschen ausführlicher kommentiert:

„Unser neues Album „Urd“ wurde Mitte Dezember vollendet und insgesamt haben wir knapp sechs Monate zum Aufnehmen, Produzieren und Abmischen gebraucht. In der „Bork-Welt“ ist das nicht sehr lang, aber ich kann euch versichern, dass wir zuvor nie soviel Zeit, Energie und Aufwand in eine einzige Produktion gesteckt haben. Es war ein harter, aber dennoch inspirierender Ritt. Seit Juni habe ich durchgehend an dem Album gearbeitet. Aufnehmen, Bearbeiten und so weiter – Tag und Nacht. Das gleiche gilt auch für meine Kollegen. Niemals zuvor haben wir ein Album erschaffen, in dem sich jeder so stark eingebracht hat wie jetzt. „Urd“ ist sicher bei Weitem die Spitze unserer musikalischen Reise bisher und wir sind stolz dieses gigantische Album kreiert zu haben! Es ist massiv, es ist emotional, es ist schnell, es ist langsam, es ist episch und es ist progressiv… all die Bestandteile, die unsere musikalische Welt ausmachen. Ganz zu schweigen davon, wie das „goldene Dreiergespann“ beim Gesang (Vintersong, Mr. Vortex und Lazare) auf diesem Album glänzt…muss ich noch mehr sagen?!“

Zum Albumtitel verrät er:
„Unser letztes Album hieß „Universal“ und wo sollten wir nach einem Albumtitel von solchem Ausmaß hingehen? Wir haben uns entschlossen nach Hause, zur Erde zurück zu kehren. Wir wollten wirklich zurück zum Kern der Band, dorthin, wo alles begonnen hat – zu unseren Grübeleien über die Natur und den Platz der Menschheit darin. „Urd“ ist der Name einer der Nornen, die in der nordischen Mythologie unter Yggdrasill steht und die Lebenslinie der Menschheit webt. „Urd“ verkörpert die Vergangenheit, während „Verdande“ die Gegenwart und „Skuld“ die Zukunft repäsentieren. Man könnte sagen, dass das eine sehr altertümliche Erklärung für das ist, was wir heute als DNA kennen. Und ich war schon immer sehr fasziniert von dem Fakt, dass Bauteile und Stücke unserer DNA wirklich vom Anfang der Zeit herrühren. Alle lebenden Kreaturen stammen gewissermaßen von der ersten organischen Zelle ab. Das ist unter Anderem Teil der Geschichte hinter dem Albumtitel…“

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