DISKARNATE – Seven Sorrows


diskarnate - seven sorrowsDISKARNATE dürfte noch den wenigstens von euch ein Begriff sein, doch das dürfte sich relativ bald ändern. Und um das ein bisschen zu beschleunigen, stelle ich sie mal kurz vor: DISKARNATE sind ein deutsch-amerikanisches Trio, die richtig guten Elektropop machen. Bestehend aus Armin Küster ([de:ad:cibel], Inca Hunters), Susan Anway (The Magnetic Fields) und Jack Andrews (u.a. PBS TV-Serie History Detectives, Film 24 Stunden nach – die Ermordung Kennedys, MTVs Jersey Shore) wird die Messlatte schon allein wegen der Vergangenheit dieser 3 hoch gesetzt.

Umso erfreulicher ist, dass es DISKARNATE locker gelingt, diese Erwartungen zu erfüllen. Bis vor kurzem konnte man auf Reverbnation leider nur in kleine Snippets ihres Könnens reinhören. Mittlerweile liegt aber der erste komplette Song vor: „Seven Sorrows“.

Und mit dem, wie auch den Songfetzen, bestätigen DISKARNATE, dass sie anrührenden, filmischen Elektropop machen wollen und können. Der Sound ist zugleich dynamisch und geheimnisvoll. Die wunderschöne, weiche Stimme von Susan Anway, die den Songs eine ganz eigene Atmosphäre gibt, die durchweg tanzbaren Beats von Armin Küster, die teilweise mehr an Electro-Industrial denn an Elektro-Pop erinnern, gepaart mit den geheimnisvollen, filmischen Klangbildern von Jack Andrews, das hat wirklich Klasse.

„Seven Sorrows“ gibt es auf iTunes und Musicload, bei den anderen bekannten Plattformen habe ich sie leider nicht entdeckt (und natürlich auf Reverbnation unter http://t.co/9XgLZbTk). Man kann nur hoffen, dass sich das spätestens beim Album dann ändert, wäre schade, wenn DISKARNATE der Erfolg verwehrt bleiben würde, nur weil es zu wenig Verkaufsstellen gibt.

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