Category Archives: Live Berichte
So war es
Es gibt sie einfach, diese Tage oder Wochen, an denen man seine Arbeit nicht nur einfach macht, sondern sich wirklich freut, dass man eben diesen Job und keinen anderen hat. Gestern war schon so ein Tag, ich war auf dem Dandelion Wine Acoustik Konzert, und für heute hatten sich FAUN in der Peterskirche in Leipzig angesagt. Und wer schon einmal ein Konzert in der Peterskirche miterleben durfte weiß, was für eine wunderschöne Akustik in dieser neugotischen Kirche herrscht. Also schon mal perfekte Voraussetzungen für ein Akustik Konzert mit einer hochqualitativen Gruppe wie Faun. Auch wenn ich mir im Vorfeld leichte Gedanken machte, ob Sandra Elflein die 2008 ausgeschiedene Elisabeth Pawelke auch auf so einem Konzert wirklich ersetzen können würde. Um es mal gleich vorweg zu nehmen: Sie konnte. Und hat spätestens jetzt bewiesen, dass sie ein hervorragender Ersatz und wohl auch eine Bereicherung für Faun ist.
Aber zurück zum eigentlichen zeitlichen Ablauf. Um halb 8 sind wir vor der Kirche gewesen, und ratet mal, wer uns da über den Weg läuft… genau, Naomi und Nicholas von Dandelion Wine ließen sich dieses Konzert ebenfalls nicht entgehen. Sie waren genau wie wir gespannt und freuten sich auf das uns bevorstehende Erlebnis.
Wenn man eine neue Kategorie anfängt, dann möchte man natürlich mit etwas ganz Besonderem beginnen. Leider liegt es nun mal in der Natur der Dinge, dass dieser Wunsch meistens nicht erfüllt wird. Und dann gibt es doch immer mal wieder die berühmte Ausnahme, welche die Regel bestätigt. Und ich hatte das unverschämte Glück, für meinen ersten Konzertbericht auf neurostyle einen wirklich besonderen Auftritt für diese neue Kategorie zu bekommen.
Das geht schon mit der Location los. In der Münzgasse in Leipzig, die ganz in der Nähe der Peterskirche liegt, ist nicht nur der langweilige Bonzen-Veranstaltungs-Raum Palermo, sondern auch die extrem gut sortierte La Petite Absintherie. Allein dieser Ort wäre schon einen Bericht wert, stimmt doch vor allem das „Petite“ (franz.: klein) im Namen. Wenn auch definitiv nur für die Größe des Raumes, die Herzlichkeit, mit der man in der Petite Absintherie empfangen wird, ist nämlich viel eher „au maximum“. Und Letzteres gilt auch für die Produktauswahl – wer Absinth mag, wird dieses kleine, feine Lokal lieben. Aber mit 20-25 Leuten ist der Laden dann auch schon voll, nur im Sommer sind draußen noch ein paar Plätze mehr vorhanden.

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