Category Archives: CD-Reviews

Reviews aktueller CD-Veröffentlichungen

Funker Vogt - Warzone K17Sie sind wieder da! Zwar noch nicht so ganz, aber ab dem  14.11.2008 wird es von Funker Vogt einen kleinen Vorgeschmack auf die im Frühjahr 2009 erscheinende Doppel-DVD und Doppel-CD „Warzone K17 – Live in Berlin” geben.

In Form eines reinen Online Releases wird die Maxi „White Trash – K17 Live Excerpt” neben der Live-Version des Titelstücks auch neu arrangierte Versionen von „Thanks for Nothing” und „Black Hole” enthalten.
„White Trash“ überzeugt mit stampfenden Beats und einem sehr guten Arrangement, für die Funker Vogt nicht zu unrecht bekannt sind. Der Song, obwohl eine Live-Aufnahme, ist absolut clubtauglich und wird dort wohl auch ein Dauerbrenner werden.
Das 2008er Re-Arrangement von „Thanks for nothing“ spottet seinem Titel. Denn hier muss man Funker Vogt einfach nur danken. Der Track ist absolut gelungen und ein weiteres sehr gutes Beispiel, wie man eine perfekt tanzbare Clubnummer und gleichzeitig einen auch „einfach so“ anhörbaren Song macht.

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ELAEs ist manchmal erstaunlich, was man so zum Anhören bekommt. Genau zu diesem Erstaunlichen gehört auch definitiv die aktuelle EP von ELA, die sie mit dem Sprössling der Heavy Metal Legende Ritchie Blackmore, J.R. Blackmore, herausbringt. ELA, die beim Label NoCut, das unter anderem auch Mono Inc. betreut, untergekommen ist, legt mit diesem Minialbum ein in vielerlei Hinsicht erstaunliches Stück Musik in unsere CD-Player.

“Out of Time“ von ihrem Debütalbum „Passion“, das von einer norddeutschen Tageszeitung sogar zum Sommerhit deklariert wurde – und das wohl nicht nur, weil der Song den Spagat zwischen Leichtigkeit und Ausdruck anscheinend spielerisch in positivsten Sinne schaffte – bekam durch die Zusammenarbeit mit J.R. Blackmore einen komplett neuen Anstrich. Wie es sich für einen Rockgitarristen nun mal gehört, wurde eine richtige Powerballade daraus. Und zwar eine, die sich hören lassen kann, was nicht zuletzt an der wirklich umwerfenden Stimme von ELA liegt.

Sie hat die Emotionen und Ausdruckskraft einer Lita Ford zu ihren besten Zeiten – aber einen deutlich größeren Stimmumfang. Und dank der Evolution von „Out of Time“ kann man diesen nun auch mal wirklich genießen. Als ich die ersten Songs von ihr Anfang des Jahres hörte, dachte ich mir noch: „Ja, ganz nett, bisschen viel Pop, aber ganz nette Stimme.“ O.k., das mit der netten Stimme hat sich erledigt – ihr Gesang ist einfach toll, und ich kann, für sie und für uns, nur hoffen, dass sie sich weiter von ihrem Gothic-Pop-Sternchen-Image entfernt und dem rockigeren Bereich treu bleibt.

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1984„Sacre Bleu! 1984 sind ja Franzosen. Echt? Die kommen daher wie Joy Division, diese garcons aus Straßburg, dreschen auf ihre Gitarren wie die B52s und rocken los wie Ramones.“ So beschrieb Artrocker.com schon im Februar 2008 die 3-köpfige Band aus Straßburg. Damals wurden sie noch als Band ohne Plattenvertrag vorgestellt und offensichtlich habe nicht nur ich den Artikel gelesen. Mittlerweile sind sie bei weekender records untergekommen und am 24. Oktober kommt nun auch endlich Open Jail, ihr erster Longplayer, in den Handel. Und ich muss sagen, wenn ich die CD nicht schon hätte, ich als alter Joy Division Fan würde mich auf den Tag freuen. Okay, 1984 ist definitiv keine „schwarze“ Band – aber ein paar Songs könnten auch aus der Feder von Ian Curtis stammen. 

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