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Interviews mit den Künstlern
Heute haben wir wieder mal ein Interview für Euch, das unser Partner PromoFabrik im April 2011 führte. AMNESTIA beantworten darin Fragen bezüglich der Bandvergrößerung und dem inneren Bandgefüge, über KLANGSTABIL, aber auch zur aktuellen Weltpolitik äußern sich die 3. Am besten ihr lest einfach selbst:
Hallo Jungs, es freut mich, dass wir mal wieder gemütlich beisammen sitzen, um ein wenig plaudern zu können. Stefan, stelle uns doch bitte mal den Jan, euer neues Bandmember, vor.
Stefan: So neu ist Jan nun ja nicht mehr… Wir kannten beide Jan schon seit langem vom Sehen her und haben Jan bereits in einem frühen Stadium von AMNISTIA Songs vorgespielt. Dann hat es sich ergeben, dass Jan für ein paar Konzerte hinter dem Mischpult gestanden hat. Als ich einmal krankheitsbedingt verhindert war, stand Jan das erste Mal mit auf der Bühne und unterstützt und seitdem live. Während der Produktion vom neuen Album „Egotrap“ hat Jan sich zunehmend mit eingebracht, so dass wir uns entschlossen haben, ihn offiziell in die Band zu holen. Jan hat eine musikalische Ausbildung und ergänzt daher sehr gut unser Schaffen. Er ist allergiebedingt mäklig und bei einem kühlen Bier kann man fast alles mit ihm besprechen.
Jan, was fällt dir spontan zu Tino ein?
Jan: Solche Gedanken können nur privater und persönlicher Natur sein, deshalb ganz spontan: Excel-Tabellen.
Am 19ten März hatte ich die Gelegenheit, Mike, Guido und Leo von DIGITAL FACTOR nach ihrem Konzert in der “Villa” in Leipzig zu sprechen. Womit auch schon die erste, vielleicht etwas überraschende Aussage aus dem Interview genannt ist – Mike, Guido und Leo… und nicht mehr Torsten. Warum es diese Umstellung innerhalb von DIGITAL FACTOR gab, ob und wann man ein neues Album erwarten kann, ob alte DIGITAL FACTOR Scheiben vielleicht doch nochmal wieder aufgelegt werden sowie Aussagen zu ALPHAVILLE, TAKE THAT und LADY GAGA und noch viel, viel mehr könnt ihr hier nachlesen. Und ja, es ist wieder ein längeres Interview. Für ein kurzes Frage-Antwort-Intermezzo war aber die Stimmung auch einfach zu gut, dafür möchte ich mich auch hier nochmal ganz besonders bei Mike, Guido und Leo bedanken! Jetzt aber direkt rein ins informative Gespräch… Begrüßung und Small-Talk habe ich mal gleich weggelassen. (Dass man sich z.B. am Anfang begrüßt ist ja eigentlich eh klar.)
neurostyle: Neues Album, ihr seid dabei?
Mike: Jo.
neurostyle: Für wann ist es geplant?
Mike: Oh, das ist immer eine Gewissensfrage.
Hallo Marianne und vielen Dank für eure Zeit!
Poésie Noire wurde bereits Anfang der 80er Jahre gegründet. Seit 19 Jahren ist es ziemlich still um Euch geworden und kürzlich erschien mit „Sense Of Purpose“ wie aus dem Nichts ein neues Album. Was bewegte euch dazu, nach so langer Zeit wieder durchzustarten?
Marianne: Während den 19 Jahren haben wir uns noch ein bisschen mit Musik beschäftigt, aber das Feuer für Poésie Noire war nicht mehr da. Poésie Noire blieb aber am Leben durch die Fans. Es war für uns eine große Überraschung, als wir auf das Internet sahen, dass es noch immer Fans gibt in der ganzen Welt.
Also eines Tages sagte Jo, dass er wieder Musik machen und eine CD machen und wieder Konzerte geben wollte. Zuerst dachte ich an die Midlife Krise, aber nein. Das Feuer brannte wieder.
Und als Herman dann sagte, dass er auch mitmachen wollte, waren wir wieder komplett.
„Sense of Purpose“ ist auch unsere Antwort auf die meiste Musik; die nur ein Format ist.
Weshalb habt ihr die Band damals „aufgegeben“ – oder vielmehr auf Eis gelegt? Ihr hattet ja immer auch eine äußerst treue Fan-Gemeinde.
Marianne: Nach der CD „Marianne“, was ein kleiner Fehler war, war die Lust weg. Der Spass war weg, Herman war weg, Marianne war weg… Und Jo konnte nicht mehr von der Musik leben, also hat er andere Dingen suchen müssen.
Sicherlich gab es in diesen 19 Jahren keinen direkten Abbruch zum Musikbusiness. Was habt ihr in dieser Zeit gemacht?
Am 09.10.2010 führte unser Partner promofabrik mit Isabelle, Georgie, Flo und Marc von NUDE anlässlich des Elektrisch Festival Zwickau ein Interview. Gerne posten wir dieses komplett für Euch – noch bevor unsere Review zu Basic Guerilla Moves auch auf unseren Seiten zu finden ist.
Hallo zusammen, schön, dass wir uns heute hier zusammensetzen und ein wenig plaudern können. NUDE ist ja eigentlich ein Nachfolger der Legende „Sabotage Qu’Est-Ce Que C’Est“. Isabelle Gernand und Marc Werner, diese beiden Namen fallen, wenn man sich genauer mit der Historie dieser Band beschäftigt. Diese beiden Namen fallen auch in der Biographie von NUDE, dem Ende 2007 gegründeten Projekt. Isabelle, Marc, erzählt doch mal, warum hat sich „Sabotage Qu’Est-Ce Que C’Est“ aufgelöst?
Marc: Wir waren mit SABOTAGE ja ziemlich erfolgreich, wollten aber neue Wege gehen, die so mit SABOTAGE nicht möglich gewesen wären.
Dieses Interview wurde mit b.o.s.c.h. im April 2010 durch unseren Partner PromoFabrik geführt. Hier der komplette Textlaut:
Hallo Jungs, schön, dass wir heute ein wenig über „b.o.s.c.h.“ und euer neues Album „Einsam“ plaudern können. Ich würde sagen, wir legen auch gleich mal damit los … Bosch, …. das erinnert sehr an Bohrmaschinen und ähnliche Gerätschaften. Allerdings sind bei euch die Buchstaben durch Punkte getrennt.
Was verbirgt sich hinter diesem Namen?
Lutz: An dieser Stelle lassen wir mal Raum für Interpretation. Vielleicht geben wir irgendwann mal bekannt, wofür die Abkürzung steht. Doch zum jetzigen Zeitpunkt wäre es noch zu früh dafür.
Hört man sich die Songs auf MySpace an und natürlich auch die vom aktuellen Album „Einsam“ so kommen einem Vergleiche wie Rammstein, Eisbrecher und Megaherz in den Sinn. Habt ihr euch bewusst diese Deutsch-Metal-Industrial-Nische ausgesucht?
Dieses Interview wurde zum Erscheinen des Albums „Serve Or Suffer“ im April 2010 mit Stefan und Timo von ABSURD MINDS geführt. Geführt hat das Interview unser Partner Promofabrik, wir veröffentlichen das gesamte Interview.
Euer neues Album trägt den Titel “Serve Or Suffer” (“Diene Oder Leide”). Welche Überlegungen stecken hinter dem Titel? Beschreibt der Albumtitel auch das Konzept des Albums und gibt inwieweit kann man den Titel politisch interpretieren?
Stefan: Wir wurden schon in diversen Interviews gefragt, was denn das Konzept des Albums sei. Dazu muss ich als erstes anmerken, dass „Serve or Suffer“ kein reines Konzeptalbum ist. Nicht alle Songs folgen einem übergeordneten Thema. Es gibt jedoch den Titelsong, den wir thematisch im Artwork aufgegriffen haben und nachdem wir dann auch ein visuelles Konzept für das Coverartwork, hauptsächlich in Form dieses fiesen, kleinen Charakters hatten, wurden wir wahrscheinlich unbewusst immer wieder auf dieses Thema zurückgeführt. Um auf deine Frage zurückzukommen. – Bei Serve or Suffer geht es natürlich nicht um SM-Platitüden, sondern es geht speziell im Titelsong um Macht und um eingeschränkte Freiheiten. Rousseau fordert im Gesellschaftsvertrag die Selbstaufgabe des Individuums zu Gunsten der Gesellschaft. Die menschliche Natur passt jedoch nicht richtig zu diesen Gedanken, auch wenn sie teilweise lobenswert sind. Marx hat das ja auch schon mal gewollt, und das ist mächtig daneben gegangen. Die Praxis solcher Theorien sieht dann oftmals so aus, dass einem scheinbaren Möglichkeiten oder Alternativen aufgetischt werden die nur einem Zweck dienen, – dich ausreichend klein zu halten. Wir hier im Osten können uns daran noch gut erinnern und erkennen auch Parallelen in anderen Gesellschaftsordnungen.
Dieses Interview führte unser Partner PromoFabrik im April 2010 mit Jan von Noisuf-X eigentlich um mehr über das aktuelle Album “Excessive Exposure” zu erfahren. In dem Gespräch mit Dietmar Fels und Astrid Kerber ging es dann Jan aber auf einmal um sehr viel mehr – um illegale Downloads und YouTube-Uploads, was sie für den Musiker bedeuten und wie die Zukunft für X-Fusion und Noisuf-X sein könnte… Die Review zu Excessive Esposure findet ihr übrigens HIER. Aber lest selber das ganze, nachdenklich stimmende Interview:
Hallo Jan, vielen Dank für deine Bereitschaft, uns ein paar Fragen zu deinen Projekten und dem neuen Noisuf-X Album „Excessive Exposure“ zu beantworten.
Jan: Aber gerne doch..
Seit dem letzten Noisuf-X Album ist gerade einmal ein Jahr vergangen und zwischendurch ist auch noch ein X-Fusion Album erschienen. Hast du die Songs schon fertig in der Schublade liegen oder wie schaffst du das?
Jan: Du weißt doch, wie das bei elektronischer Musik ist – 3 Knöpfe drücken, und alles ist fertig
Nein, ich habe natürlich einfach immer sehr viel Zeit in meine Musik investiert und daher ist der Output dann logischerweise auch höher als bei Bands, die vielleicht nur am Wochenende mal Zeit finden, Musik zu machen. Ich habe für diesen hohen Output allerdings auch Opfer bringen müssen und habe auf große Teile meiner Freizeit und auf Urlaub verzichtet.
Das neue Album trägt den Titel „Excessive Exposure“. Exposure kann man verschiedenartig übersetzen. Wie ist deine eigene Definition des Titels?
Dieses Interview wurde zum Erscheinen des Albums Perfect Evolution of Humanity im Jahr 2010 mit Caro von PROSPECTIVE geführt. Unsere Review zu diesem Album findet Ihr HIER. Geführt hat das Interview unser Partner Promofabrik, wir veröffentlichen das gesamte Interview.
Hallo Caro, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, uns ein paar Fragen zu Prospective und eurem neuen Album “Perfect Evolution Of Humanity” zu beantworten.
Caro: Na gerne doch, ich danke euch für euer Interesse!
Für Diejenigen, die euch noch nicht kennen, stell euch doch bitte einmal kurz vor.
Caro: Prospective sind ich, also Carola (24 Jahre, Sängerin, Songwriterin und Komponistion aus Bautzen) und Marco (34 Jahre, Soundingeneering und Komposition aus der Nähe Nürnbergs), die vor nunmehr fünf Jahren beschlossen hatten, das gemeinsame Musikinteresse in Form des jetzigen Duos öffentlich zu machen.
Zwei Jahre sind seit eurem Debüt “The Dark Side Of Life” vergangen. Was habt ihr zwischenzeitlich gemacht?
Dieses Interview wurde zum Erscheinen des Best-Albums A Decade in Glitter and Danger im Jahr 2010 mit Philippe D von PORN geführt. Unsere Review zu diesem Album findet Ihr HIER. Geführt hat das Interview unser Partner Promofabrik, wir veröffentlichen das gesamte Interview.
Hallo Philippe, es ist sehr nett von dir, dass du uns heute Rede und Antwort stehen wirst. Nun wollen wir doch auch gleich mal loslegen:
Wie hat alles im Jahre 1999 begonnen?
Philippe D: Es fing alles 1999 an, als ich noch Psychologie und Soziologie in Grenoble studierte. Ich hatte schon früher bei ein paar Bands gesungen, aber keine hatte mich bis dahin in musikalischer Hinsicht wirklich überzeugt. Ich hatte noch eine Menge zu sagen und viele Gefühle, die ich rauslassen wollte. Wir waren gerade aus dem Teenager-Alter heraus und von dem Strom der Emotionen quasi überwältigt. Ich habe viel „The Cure“ gehört, sowie Bauhaus und Nine Inch Nails.
Dann habe ich mir selbst eine Gitarre gekauft, um selbst Songs zu schreiben. Wir haben unseren ersten Gig Ende 1999 in Marseille gespielt. Unser erstes Demo kam dann im Folgejahr mit Songs wie „Soft Machine – Porn Machine“, „Recycle“ und „Still“. Unser Sound war ziemlich stark von NIN beeinflusst, aber auch von diesem ganzen Noise-Industrial-Trend (SPK, Esplendor Geometrico). Aber wir wollten auch den „The Cure-Pop-Einschlag“ behalten. Francis ZEGUT, der Bands wie Venom oder Metallica in Frankreich entdeckt bzw. unterstützt hatte, wurde auf PORN aufmerksam und spielte „Soft Machine – Porn Machine“ das erste Mal im Jahr 2000 auf RTL2. Damit kam die Maschine ins Rollen.
Gibt es Schritte, die ihr rückblickend auf diese Zeit lieber nicht getan hättet?
Philippe D: Absolut keine!
Letzte Woche hatte ich die Möglichkeit mich mit Jens von Funker Vogt etwas länger zu unterhalten. In unserem Gespräch ging es unter anderem um die aktuelle Veröffentlichung „White Trash“, die kommende DVD, musikalische Wünsche und auch ganz private Dinge.
Ihr habt nun die Möglichkeit einen 30-minütigen Zusammenschnitt des Gesprächs euch anzuhören oder klassisch alles zu lesen. Ich kann euch aber die Variante des Anhörens empfehlen – nicht weil ich so eine schöne Stimme habe
sondern weil ihr bei uns so die Möglichkeit habt eventuelle Untertöne selber zu hören. Es ist halt doch einfach etwas anderes jemanden zu hören als zu lesen was jemand gesagt hat.
Den aktuellen Song „White Trash“ könnt ihr z.B. bei Musicload, mit unendlichen Rechten, herunterladen, als CD gibt es ihn so nicht zu kaufen. Allerdings wird er auch auf der Doppel-CD+DVD Veröffentlichung Advanced Electronics 7 zu hören sein. Mehr über diese Doppel-CD könnt ihr demnächst auf dieser Seite lesen. Und jetzt viel Spaß mit dem Interview.
neurostyle: Ja, hallo, hier ist der Andreas von neurostyle.
Jens: Ach, hi, grüß dich. Warte mal, dann gehe ich mal ins andere Zimmer, hier bauen sie nämlich grad die Straße bei mir. Dann höre ich den Bagger nicht die ganze Zeit. So, von mir aus, also ich bin soweit.

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